Legasthenie / LRS Training

Eine Verbesserung der Schreib- und Lesefertigkeit eines legasthenen Kindes alleine durch das Üben am Symptom ist nicht zielführend.

Es muss in den Bereichen der Aufmerksamkeit (um der zeitweisen Unaufmerksamkeit beim Schreiben undLesen entgegenzuwirken), in den Funktionen oder Sinneswahrnehmungen (die geschärft werden müssen) und im Symptombereich (um den Wahrnehmungs-, Lese- und Rechtschreibfehlern entgegenzuwirken) eine gezielte Förderung stattfinden.

 

Die AFS-Methode ist als eine umfassende Methode zu sehen, weil die Kombination von vorgeschriebenen Strukturen und die frei wählbaren Teile der Förderung es erlauben, auf die Probleme der Kinder völlig individuell einzugehen. Die Methode ist offen für Anregungen und Verbesserungen von außen, alle Komponenten sollen sich ergänzen und ineinanderwirken, sodass dem Kind die bestmögliche Hilfestellung gegeben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Legasthenietraining 1:  Dienstags, 14.30 - 15.30 Uhr

                                        Platz belegt

 

Legasthenietraining 2:  Dienstags, 15.45 - 16.45 Uhr

                                        1 freier Platz

 

Legasthenietraining 3:  Donnerstags, 16.00 - 17.00 Uhr

                                        Platz belegt

 

Legasthenietraining 4:  Donnerstags, 17.15 - 18.15 Uhr

                                        1 freier Platz

 

 

Kostenübernahme

Die Krankenkassen tragen die Kosten einer Lerntherapie nicht, sondern lediglich für die Behandlung körperlicher oder psychischer Erkrankungen, die Folge der Legasthenie sein können. Sie sollten mit einem längeren Zeitraum der Therapie rechnen und leider in den meisten Fällen auch damit, die Kosten selbst tragen zu müssen.

 

Unter bestimmten Umständen ist jedoch eine Finanzierung der Therapie durch das Jugendamt möglich.

 

Unter bestimmten Bedingungen besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf “Eingliederungshilfe“ zu stellen. Wird Ihr Antrag dafür genehmigt, trägt das Jugendamt die Kosten einer außerschulischen Förderung/Therapie. Der Gesetzgeber setzt hierbei eine seelische Behinderung voraus, von der die Betroffenen bedroht sind und die mit einem ärztlichen Gutachten belegt werden muss.

 

Die Vorgaben für den Anspruch auf die sogenannte

Eingliederungshilfe gemäß §35a SGB VIII:

„Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist. Von einer seelischen Behinderung bedroht im Sinne dieses Buches sind Kinder oder Jugendliche, bei denen eine Beeinträchtigung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.“

Die Empfehlungen des Bundesverbandes Legasthenie & Dyskalkulie e.V. zu den Kriterien für das ärztliche Gutachten im Rahmen der Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII finden Sie hier als Download:

Empfehlung_Kriterien_35a.pdf
PDF-Dokument [41.2 KB]

Kontakt und Anmeldungen:

 

Nicole Flügel

Staatl. anerk. Motopädin

Diplomierte Legasthenietrainerin

 

Luftsprünge -

Zentrum für Motopädie und Psychomotorik

 

Frankfurter Straße 119a

(Eingang über Kaiserstraße)

53773 Hennef

 

Tel: 02242 - 933 41 52

Whatsapp: 0176 - 956 30 40 2

eMail: fluegel@luftspruenge.info

 

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